URL: http://www.iges.de/e1176/e1190/e3410/index_ger.html

IGES INSTITUT GMBH

IGES home Leistungen Arbeitswelten Pandemiemanagement

Pandemiemanagement am Beispiel der Vogelgrippe

Eine Pandemie durch das Vogelgrippe-Virus würde für Menschen und die Wirtschaft katastrophale Folgen haben. Welcher Schaden aus alldem etwa für die deutsche Volkswirtschaft insgesamt entstehen könnte, kann bisher niemand sagen. Ein wirtschaftlicher Schaden von bis zu 100 Milliarden Euro gilt jedoch als nicht übertrieben. Angesichts der aktuellen Entwicklungen ist es für Unternehmen von existenzieller Bedeutung, sich mit den betrieblichen Folgen eine Grippewelle auseinander-zusetzen. IGES bietet in diesem Zusammenhang eine Pandemie-Management-Planung (PMP) an.

Die potenziellen Folgen einer – etwa durch das Vogelgrippe-Virus – ausgelösten Pandemie wären für ganz Deutschland auf 50.000 bis 150.000 Todesfälle zu beziffern. Ein wirtschaftlicher Schaden von bis zu 100 Milliarden Euro ist nicht übertrieben. In Berlin wäre mit 2.000 bis 7.000 Grippe-Toten zu rechnen. Ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um bis zu fünf Prozent würde eine Rezession auslösen.

Die einzelnen Unternehmen wären vor schwer wiegende Probleme gestellt, ihren Betrieb aufrecht zu erhalten, weil Mitarbeiter erkranken oder aus Furcht vor Erkrankungen nicht zur Arbeit erscheinen. Das Ausmaß der wirtschaftlichen Einbußen wäre zwischen verschiedenen Branchen unterschiedlich. Im einzelnen Fall wird dies aber auch davon abhängen, wie effektiv sich ein Unternehmen auf den Eventualfall vorbereitet hat, von dem wir hoffen, dass er nicht eintritt.

Im Rahmen der Pandemie-Management-Planung führen IGES- Berater, je nach Unternehmensgröße, ein bis zwei Tage vor Ort im Unternehmen ein systematisches Audit der Pandemieplanungen und -vorkehrungen des Unternehmens durch. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragestellungen:

Wie gut ist das Unternehmen vorbereitet?

Gibt es einen PMP-Verantwortlichen bzw. ein Team?

Wurden systematische Risiko- und Vulnerabilitätsanalysen durchgeführt?

Sind die kritischen Funktionen und Personen identifiziert und die Prioritäten festgelegt(essenzielle Unternehmensfunktionen)?

Gibt es ausgearbeitete Pläne zur Risikominderung und zur Sicherung der Kontinuität der essenziellen Unternehmensfunktionen?

Hat die Implementierung der Pläne begonnen (z.B. Schulungen von Mitarbeitern)?

Sind die Pandemie-Planungen richtig implementiert?

Auf Basis des Audits wird ein umfangreiches und auf das jeweilige Unternehmen individuell zugeschnittenes Pandemie-Management-System entwickelt und implementiert.


© 2012