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Schulungsmodule 1 - 10

Die einzelnen Module des Schulungskonzeptes orientieren sich am Ablauf des Prozesses zur Ermittlung der Erstattungspreise:

1 STUDIENKONZEPT

Vorbereitung von Studien zur Untermauerung des Zusatznutzens und ökonomischer Vorteile vor dem Hintergrund von Verhandlungen des Erstattungsbetrages

  • Welches Studiendesign eignet sich?
  • Kann bereits eine zweckmäßige Vergleichstherapie berücksichtigt werden?
  • Welche Parameter in den klinischen Studien unterstützen die Bewertung des Zusatznutzens?
  • Welche ökonomischen Parameter bilden Ressourcenverbrauch unter Alltagsbedingungen ab?
  • Wie können ökonomische Vorteile für Verhandlungen des Erstattungsbetrages quantifiziert werden?

2 G-BA-GESPRÄCH

Vorbereitung auf ein Gespräch mit dem G-BA über methodische Anforderungen an den Nutzennachweis für eine zukünftige Studie

  • Was ist wichtig für die Gesprächsvorbereitung?
  • Welche Aspekte der Rechtsverordnung und Verfahrensordnung sind für die Bewertung des Zusatznutzens relevant?
  • Wie wird der Solisten-Status begründet?
  • Welche Methoden und innovativen Ansätze bieten sich für den Nachweis des Zusatznutzens an?

3 DOSSIER

Erstellung des Dossiers

  • Was muss das Dossier enthalten?
  • Welche formalen Aspekte und Fristen gibt es?
  • Wie wird die „zweckmäßige Vergleichstherapie“ ermittelt?
  • Wie wird der Zusatznutzen begründet und kategorisiert?
  • Wie wird die Patientengruppe quantifiziert, für die ein therapeutisch bedeutsamer Zusatznutzen besteht?

4 BUDGET IMPACT

Schätzung des Budget Impact als Grundlage für die Verhandlung des Erstattungsbetrages

  • Ermittlung der Prävalenz von Erkrankungen
  • Differenzierung nach Patientenmerkmalen wie Behandlungsbedürftigkeit und -stadium, Schweregrad, Response u.a.
  • Ermittlung der Ausgaben für eine Therapie im Vergleich zu bisherigen Therapien
  • Strategien bei Indikationserweiterungen oder anderen Gründen für eine Überschreitung des vereinbarten Budgets

5 FESTBETRAG

Strategien bei Festsetzung eines Festbetrags

  • Welche Möglichkeiten bestehen, um den Zusatznutzen im Vergleich zur Festbetragsgruppe zu belegen?
  • Welche wirtschaftlichen Szenarien ergeben sich aus den möglichen Optionen der Preisfestsetzung?
  • Welche Begleitmaßnahmen eignen sich bei einer Preisfestsetzung über dem Festbetrag?

6 VERHANDLUNG DES ERSTATTUNGSBETRAGES I

Inhaltliche Vorbereitung auf die Verhandlung eines Erstattungsbetrages mit dem GKV–Spitzenverband

  • Welchen Behandlungsbedarf gibt es für die Zielindikation?
  • Welchen patientenrelevanten Nutzen und Zusatznutzen hat das Arzneimittel?
  • Welche Patientengruppen profitieren besonders?
  • Wie lässt sich der Zusatznutzen gesundheitsökonomisch monetarisien?

7 VERHANDLUNG DES ERSTATTUNGSBETRAGES II

Verhandlungsstrategien mit GKV-Spitzenverband und Schiedsstelle

  • Was sind die Entscheidungslogiken der Kostenträger?
  • Was überzeugt den Kostenträger und was nicht?
  • Wie können Therapiehinweise gestaltet werden?
  • Wie kann vor der Schiedsstelle argumentiert werden?

8 EUROPÄISCHES PREISNIVEAU

Europäischer Preisvergleich und Strategien für die Markteinführung

  • Welche Länder werden in einen Vergleich einbezogen?
  • Welche länderspezifischen Bewertungen können geltend gemacht werden?
  • Welche Verhandlungsstrategien können entwickelt werden?

9 MEHRWERTVERTRÄGE

Gestaltung und Umsetzung von Mehrwertverträgen

  • Was sind die Hemmnisse und Erfolgsfaktoren bisheriger Verträge?
  • Welche Vertragsform passt zu welchem Produkt?
  • Wie können Therapiehinweise gestaltet werden?
  • Wie kann der Kostenträger überzeugt werden?
  • Wie kann erfolgreiches Vertragsmanagement gemeinsam mit dem Vertragspartner betrieben werden?

10 PORTFOLIOBEOBACHTUNG

Beobachtung und Analyse von Portfolios

  • Wie entwickeln sich Verbrauch und Umsatz?
  • Welche Entwicklungsmöglichkeiten und Risiken gibt es für das Produkt unter Einbeziehung des gesamten therapeutischen Gebiets?
  • Welche Bedeutung hat das gesundheitspolitische Umfeld für das Portfolio?

 

Ansprechpartner Schulungsprogramm
Für spezifische inhaltliche Wünsche oder Fragen hinsichtlich der Module
"Frühe Nutzenbewertung" steht Ihnen
Hans-Holger Bleß
+ 49 30 230 809 348
Schulung@iges.de
gerne zur Verfügung.


 
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