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Integrierte Versorgung im Versorgungswettbewerb

Die Projekte der Integrierten Versorgung haben seit Januar 2004, seit eine Anschubfinanzierung im SGB V verankert wurde, deutlich zugenommen. Kostenträger können ein Prozent der Leistungsausgaben für Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte hierfür einsetzen. Die Mittel werden aus der bestehenden Versorgung auf die Integrierte Versorgung umverteilt. Die Krankenkassen nutzten dieses wirksame Instrument in zunehmendem Maße zur Leistungssteuerung.

Das hat für Leistungserbringer gravierende Konsequenzen: Wer sich dem Versorgungswettbewerb nicht stellt, verliert Behandlungsfälle und Vergütungsanteile. Wer ein hochwertiges IV-Angebot erfolgreich abschließt, kann hingegen seine Marktposition sichern oder ausbauen.

Das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft

Die erste Generation von Vertragsabschlüssen mit mehr als 200 Verträgen bundesweit nach ca. einem Jahr lässt auf den ersten Blick vermuten, dass der IV-Markt bereits aufgeteilt ist. Das täuscht jedoch. Denn aus der Perspektive des Gesetzgebers betrachtet, ist die Lage unbefriedigend: Derzeit sind nur etwas über zehn Prozent des Fördervolumens von 680 Mio Euro vertraglich abgeschlossen. Die Ursache liegt darin, das kaum ein Angebot den Anforderungen entspricht und vertragsreif angeboten wird.

Die Diskrepanz zwischen Angeboten und Anforderungen liegt einerseits daran, dass die Ansprüche der Kostenträger nach den z.T. negativen Erfahrungen mit der ersten Generation an Verträgen deutlich gestiegen sind.

Die Verträge der ersten Generation sind häufig einfach strukturiert: Das Leistungsangebot ist nur in geringem Maße integriert, es beinhaltet nur selten auch eine Übernahme von Budgetverantwortung und gilt nur für einzelne Indikationen. Andererseits haben Kostenträger z.T. wenig Erfahrung mit der Bewertung derartiger IV-Angebote.

Die richtigen Schritte sichern eine gute Wettbewerbsposition

Dazu kommt, dass die Komplexität der Erstellung strukturierter IV-Angebote bislang häufig unterschätzt wurde. Der Kosten- und Zeitaufwand ist höher als erwartet und rentiert sich erst bei entsprechend hohen Fallzahlen und -werten. Wer den Entwicklungsprozess jedoch meistert, ist im Wettbewerb einen Schritt voraus. Wer dies z.B. über Entwicklungspartnerschaften effizienter und fundierter gestalten kann, ist einen zweiten Schritt voraus.

 

Ihr Ansprechpartner
Das IGES IV-Team freut sich auf Ihren Anruf unter 030 / 230 80 90 oder über eine Mail an integrierte.versorgung @iges.de Ihr Ansprechpartner ist Hans-Dieter Nolting.


 
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