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Fernbus-Verkehr liberalisiert: Neue Chancen mit großem Umsatzpotenzial

Bus-Marktanteile von über 25 Prozent möglich - Erhebliche Potenziale für Flughäfen und Airlines

Berlin, 8. August 2011 (IGES Institut) – Die geplante Öffnung des Fernbuslinienverkehrs birgt enorme Chancen für Unternehmen, Investoren und Verbraucher. „Deutschland hat durch die jahrelange strenge Regulierung einen unterentwickelten Fernbuslinienverkehr. Wer nun strategisch richtig und rechtzeitig in diesen Markt einsteigt, sichert sich Markterfolg und Gewinne“, sagt der Leiter des Bereichs Mobilität beim IGES Institut, Christoph Gipp. Auf geeigneten Strecken könne ein Marktanteil von mehr als 25 Prozent erreicht werden. Das Bundeskabinett hat jüngst eine Reform auf den Weg gebracht, die mehr Buslinien ermöglicht. Sie soll nach Zustimmung des Bundesrates ab 2012 in Kraft treten.

Große Potenziale sieht Gipp in dem Ausbau von Verbindungen zwischen mittelgroßen Zentren und Metropolen, wo die Deutsche Bahn viele Strecken ausgedünnt hat. Auch bei Flughafenanschlüssen sowie der Anbindung touristischer Regionen bestehe Bedarf. „Fernbusse sind in allen Bereichen eine sinnvolle und preisgünstige Alternative." Derzeit machen Linienbusse am gesamten Personenfernverkehr einen Anteil von 1,5 Prozent aus, der durch die Liberalisierung auf acht bis zehn Prozent steigen könnte.

  „Die Entwicklungen bieten insbesondere auch Flughäfen und Airlines die Möglichkeit, durch neue Haus-zu-Flughafen-Verbindungen ihre Attraktivität zu steigern und neue Kunden zu gewinnen“, erläutert Gipp. Verkehrsexperten des IGES Instituts und der Avistra GmbH bieten eine eigens auf den Reformprozess abzielende Strategieberatung an.

Über das IGES Institut

Das IGES Institut wurde 1980 als unabhängiges Institut gegründet. Seither wurde in über 1.000 Projekten zu Fragen des Zugangs zur Versorgung, ihrer Qualität, der Finanzierung sowie der Gestaltung des Wettbewerbs im Bereich der Gesundheit gearbeitet. In jüngerer Zeit wurde das Spektrum auf weitere Gebiete der öffentlichen Daseinsvorsorge ausgeweitet: Mobilität und Bildung. Das IGES Institut gründet seine Arbeit auf hohe Sach- und Methodenkompetenz und bietet in allen Arbeitsgebieten einen breiten Zugang zu eigenen und zu Datenquellen anderer Institutionen.

Pressekontakt:
Gisela Angerer
Leiterin Kommunikation
IGES Institut GmbH
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Fax +49 (0)30 230 809 – 11
presse(at)iges.de

Pressemitteilung IGES Institut Mobilität

Pressemitteilung IGES Institut Mobilität zur geplanten Reform des Fernbuslinienverkehrs

 

 
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