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Der Bedarf an neuen Therapien für seltene Erkrankungen rückt weiter ins öffentliche Interesse. Auch durch die personalisierte Medizin werden aufwändige Behandlungen für kleinste Patientengruppen zunehmen. In der Kritik stehen immer wieder die hohen Kosten der Medikamente gegen seltene Krankheiten, die Orphan Drugs.
Bisher gibt es wenig empirisches Wissen darüber, wie sich Orphan Drugs am Markt entwickeln. Dabei sind für die gesundheitspolitische Diskussion ein genaues Verständnis künftiger Patientenzahlen und der Preisfindung nötig, um den Interessenausgleich zwischen Herstellern und Kostenträgern zu ermöglichen. Neben einer besseren diagnostischen Betreuung spielt die Forschung und Entwicklung neuer wirksamer Arzneimittel für die Zukunft von Menschen mit seltenen Krankheiten eine zentrale Rolle.
Seltenen Erkrankungen und Orphan Drugs widmet sich deshalb auch der 10. IGES-Innovationskongress am 17. Oktober 2013 in Berlin.
Dabei werden zahlreiche namhafte Experten die medizinischen Herausforderungen dieser Krankheiten, aber auch die gesundheitspolitischen, regulatorischen, juristischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen diskutieren.
Programmdetails folgen in Kürze.