Search  Print  Sitemap Kontakt   

Pressespiegel

Der 1. Innovationskongress vom 17./18.10.2003 im Spiegel der Presse

Gemeinsame Presseerklärung von IGES, BKK Bundesverband und DKV
"Innovationskongress: Den medizinisch-technischen Fortschritt im Gesundheitswesen als Chance sehen"

Zum Auftakt eines gemeinsam organisierten Innovationskongresses haben das IGES-Institut, der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK BV) und die Deutsche Krankenversicherung AG einen sachlicheren Dialog über den Wert und die Verfügbarkeit von Innovationen im Gesundheitswesen gefordert. Innovationen sollen nicht nur als Kostentreiber gesehen werden, sondern auch als Chance zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens und als Impulsgeber für Wissenschaft und Gesundheitswirtschaft.

Für einen Mentalitätswandel in der GKV mit Blick auf Innovationen plädierte Dr. Robert Paquet, Leiter des Berliner Büros des BKK BV. "Die Krankenkassen müssen lernen, nicht alle neuen Entwicklungen und Innovationen unter den Generalverdacht der unberech-tigten Geschäftemacherei zu stellen. Wir brauchen einen Vertrauensvorschuss für den medizinischen Fortschritt." Dr. Klaus-Jürgen Preuß, Leiter der Abteilung Gesundheitsmanagement bei der DKV, betonte: "Ausgabensteigerung als unabweisbare Folge von Innovationen zu deuten ist falsch. In einem wettbewerblich organisierten Gesundheitssystem können Innovationen zu Kostensenkung und Nutzensteigerung beitragen."

Auf die Bedeutung von Innovationen für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Deutschland verwies Prof. Bertram Häussler, Direktor des IGES. Er warnte davor, dass immer mehr Unternehmen der Gesundheitswirtschaft ihre Aktivitäten ins Ausland verlegen und Deutschland den Rang in der Wissenschaftswelt verliert, den es aufgrund seiner Rolle in der Weltwirtschaft eigentlich besetzen müsste.

Die drei Organisationen haben namhafte Vertreter aus Grundlagenforschung, Entwicklungsabteilungen, Kliniken und aus der Gesundheitsökonomie zu dem Kongress "Innovationen der Zukunft - Zukunft der Innovationen" am 17. und 18. Oktober nach Berlin eingeladen. Sie erwarten sich daraus einen umfassenden Einblick in kurz-, mittel- und langfristige Neuerungen. Dies soll vor allem die Informationsbasis bei den Teilnehmern verbessern, die in Entscheidungen über Zulassung und Finanzierung eingebunden sind. "Wir wollen erreichen, dass sich die Verantwortlichen im Gesundheitswesen ein klares Bild von den bevorstehenden Neuerungen verschaffen können, um in einem rationalen Dialog das künftige Gesundheitswesen zu gestalten", sagte Prof. Häussler.

 



 
top